Stuttgarter Immobilienpreise steigen trotz Pandemie weiter an

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Auswirkungen durch COVID-19 zeigen sich auch auf dem Stuttgarter Immobilienmarkt – jedoch anders, wie zu Beginn der Pandemie angenommen: Die Preise steigen weiter an und erreichen einen neuen Spitzenwert in Stuttgart. Vermutet wurde, dass die Nachfrage einbricht, dies blieb glücklicherweise aber aus. Somit zeigt diese Entwicklung deutlich die Stabilität des Immobilienmarktes. Kapitalanlagen in Immobilien erweisen sich - besonders in Krisenzeiten wie dieser - wieder einmal als eine sichere Geldanlage.

Vom Kaufpreisanstieg betroffen sind vor allem die Preise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen. Die Preissteigerungen für Ein- und Mehrfamilienhäuser lagen bei knapp über 10 Prozent, bei Eigentumswohnungen sogar bei bis zu 13 Prozent.

Jedoch ist auch im vergangenen Jahr, wie bereits 2019, ein Umsatzrückgang in Immobilieninvestitionen erkennbar. 2020 betrug dieser 3,5 Milliarden Euro, 2018 lag der Umsatz noch bei 4,19 Milliarden Euro und hielt damit einen Rekordwert. Ausschlaggebend dafür ist die Pandemie: Es wurde viel geringer in gewerbliche Immobilien investiert als die Jahre zuvor.

Hierbei sind aber die verschiedenen Branchen unterschiedlich stark betroffen. Während die Hotellerie, das Gastronomiegewerbe und der Einzelhandel eher die Verlierer der Pandemie darstellen, stellten sich Immobilien in den Industriebereichen Lebensmittel, Pharmalogistik und E-Commerce in den Vordergrund vieler Anleger und steigerten die Nachfrage an Flächennutzung.

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