Tiny House

- Bauen

Was ist ein Tiny House? Wörtlich aus dem Englischen übersetzt bedeutet es „winziges Haus“. Es ist somit die kleinste Form eines Wohnraumes, die es bei uns gibt. Jedoch gibt es keine offizielle Definition dieser Wohnelemente. Ihre Größe reicht von rund 15 bis 50 qm2 – hierbei zählt aber nicht die Größe des Hauses, sondern die Lebensqualität, die von diesem kleinen Zuhause ausgeht.

Der wesentliche Unterschied zu einem normalen Wohnhaus ist, dass Tiny Houses meist mobil (Anhänger mit Sonderbau) sind und man somit nicht fest an einen Standort gebunden ist. Ursprünglich stammen die Häuser aus den USA, hierzulande sind sie aber noch nicht weit verbreitet – Tendenz steigend. Dies liegt an den strengen Bestimmungen für den Transport auf öffentlichen Straßen und der Nutzung zu Wohn- oder Gewerbezwecken.

Sind ein Wohnbereich mit Kochzeile, ein Schlafbereich und ein Sanitärbereich mit Dusche und Toilette vorhanden, erfüllt ein Tiny House die Mindestanforderungen der Landesbauverordnungen für Wohnungen. Somit darf darin offiziell gewohnt werden. Jedoch bedarf es, wie bei allen anderen Immobilien auch, einer Baugenehmigung. Tiny Houses unterliegen den gleichen Baurechtsbestimmungen wie normale Wohngebäude. Größe und Mobilität ist hierfür nicht ausschlaggebend.

Vorteil dieser winzigen Häuser sind, dass sie nur wenig Platz auf einem Grundstück benötigen und die Kosten im Vergleich zu normalen Wohnhäusern gering sind. Der Quadratmeterpreis liegt bei ca. 1.500 bis 2.000 EUR. Die Nutzung ist optimal für Personen, die z. B. vorübergehend ihre Kosten reduzieren möchten, um zu sparen, Berufstätige oder Studenten, die für einen bestimmten Zeitraum an einen anderen Wohnort gebunden sind, aber natürlich auch für Personen, die ihren Urlaub oder ihre Wochenenden flexibel an unterschiedlichen Orten verbringen möchten.

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